Ausstellung: Gewalt und Mobbing

SchülerInnen der Hauptschule Lembach machen Gewalt zu Ausstellungsthema

LEMBACH (17.04.2009) – Aus aktuellem Anlass beschäftigte sich die 7. Schulstufe der HS Lembach mit dem Thema “Gewalt und Mobbing“. Die Ergebnisse dieses Workshops wurden am 17. April 2009 im Rahmen des Elternsprechtages präsentiert.

Die Schüler erhielten vorwiegend positive Rückmeldungen von den Eltern für die kreative Gestaltung der Plakate sowie für die eigens kreierten Texte.

Aufgelockert wurden die Texte durch die im Zeichenunterricht gestalteten Bilder like Keith Haring.

AKROSTICHON:

Die Anfangsbuchstaben jeder Zeile
ergeben von oben nach unten gelesen ein Wort.
G ewalt ist keine Lösung!

E s gibt viele Arten von Gewalt.

W enn du davon betroffen bist, erzähle es einem Erwachsenen.

A ngriff ist die schlechteste Verteidigung.

L öse jeden Konflikt ohne Gewalt!

T errorisiere keinen anderen Mitschüler!

von Philipp Baumüller, Lucas Kepplinger (3a)

Made by:
Anja Draxler, Christina Stadler, Sara Eder, Theresa Wögerbauer,
Stefanie Richtsfeld, Kerstin Mairhofer, Kathrin Mairhofer, Claudia Gröbel und Frau Lackinger.

Fotos: HS Lembach


Jugendlicher übte lange Zeit Mobbing aus –
Täter von Polizei überführt


So übte Karl des öfteren auf Niklas Gewalt aus.

LEMBACH. Am Freitag, den 27.1.09, nachmittags wurde Karl M. (14) aus Lembach als Gewalttäter überführt. Als sein Mitschüler Niklas R. ihm plötzlich den Weg zum Computer im EDV-Raum der Schule versperrte, schlug Karl M. mehrmals auf ihn ein. Niklas erlitt schwere Verletzungen am Kopf und musste vom Arzt genäht werden.

Sofort alarmierten Niklas Eltern die Polizei. Laut Aussagen der Eltern geschah diese Gewalttat nicht das erste Mal. Karl mobbte Niklas meistens in der Schule. Sein Lehrer hatten leider nichts davon mitbekommen. Auch seine Klassenkamaraden halfen ihm nicht. Sie nahmen keinen Blickkontakt mit dem Opfer auf.

„Karl wird einige Sozialstunden verrichten müssen, außerdem wird er dem Opfer Entschädigung bezahlen. Weiters wird Karl in eine andere Schule versetzt“, erklärte der zuständige Rechtsanwalt Udo Klein.

von Martin Hopfner


Knabentoilette wird zum Tatort –
Horrorszenario in Schule


Der Tatort – Die Tatwaffe

FELDKIRCHEN. Gestern Mittag wurde der 14 – jährige Schüler Karl L. in der Hauptschule verhaftet. Er hatte den gleichaltrigen Mitschüler Niklas K. zusammengeschlagen und mit einem Messer bedroht. Lehrer konnten gerade noch ein Blutbad verhindern.

Gestern in der Mittagspause wurde die HS –Lehrerin Frau Manuela L. durch einen schrillen Schrei auf die Knabentoilette aufmerksam. Sie rannte gleich in das WC und fand Karl L. mit einem Messer vor, das sich bedrohlich nahe an Niklas K.‘s Halsschlagader befand.

„Es war furchtbar zu sehen, wie ein Schüler einem anderen droht ihn zu töten“, schilderte Frau Manuela.

Als die Lehrerin das WC betrat, schrie Karl, sie solle sofort verschwinden, sonst bringe er Niklas K. um. Gleich darauf verließ Frau L. wieder die Toilette und lief so schnell sie konnte zur Direktion, wo der Schulleiter die Polizei alarmierte. Bis der Streifenwagen eintraf, evakuierten die restlichen LehrerInnen die anderen Schüler. Als die Polizei ankam, stürmten sie sofort zum besagten Ort des Schreckens. Es dauerte fast zwei Stunden, bis der Schüler Karl L. aufgab und abgeführt werden konnte.

Der Einsatzleiter sagte, dass der Täter womöglich von seinen Eltern in der Kindheit nicht viel Liebe und Aufmerksamkeit bekam. Niklas K. kam mit einer Schnittwunde und einem Schrecken davon.

von Tanja Ecker

Quelle: HS-Lembach Homepage ( http://schulen.eduhi.at/HS-Lembach/ )

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TNMS | Hauptschule Josef REINTHALER
Verfasst am: 14.05.2009
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