Erfahrungen einer Rutengängerin

BUCHREZENSION VON JOSEF REINTHALER. Das Buch wird auch in der Pfarr- und Gemeindebibliothek Lembach geführt.

Da sich mein bereits verstorbener Vater Josef Reinthaler jahrzehntelang der Kunst des Rutengehens gewidmet hat, ist natürlich eine besondere Affinität zu diesem Thema gegeben. So ist mir dieser Tage wieder ein Buch von Käthe Bachler, der wohl berühmtesten deutschsprachigen Rutengeherin der letzten Jahrzehnte, untergekommen.

Ich hatte in ihrem bereits fortgeschrittenen Alter auch einige Jahre einen sehr anregenden Briefwechsel mit dieser Grande Dame der sog. Radiästhesie (Rutengeherkunde).

Mit ihrem Standardwerk „Erfahrungen einer Rutengängerin“ hat Käthe Bachler einen absoluten Klassiker und Bestseller der radiästhetischen Literatur geschaffen, der weit über 100.000 Leser erreicht hat. Was dieses Buch besonders für Laien wertvoll und faszinierend macht, ist sein zutiefst praktischer und von christlicher Nächstenliebe geprägter Ansatz. Außerdem ist es leicht zu lesen ohne fachliches Kauderwelsch.

Warum intelligente Kinder in der Schule oft versagen

Käthe Bachler war keine esoterische Theoretikerin, sondern eine sehr pragmatische, mathematisch-naturwissenschaftlich geschulte Hauptschullehrerin. Ihr ursprünglicher Antrieb war es, herauszufinden, warum manche intelligente Kinder bei ihr in der Schule völlig versagten oder verhaltensauffällig wurden. Aus dieser Frage heraus entwickelte sich eine gigantische empirische Tatsachenforschung mit über 3.000 (später sogar 18.000) dokumentierten Wohnungs- und Arbeitsplatzuntersuchungen. Das Buch ist daher als „allgemeine und wichtige Information für jedermann“ geschrieben. Mit einfachen Skizzen und unzähligen verblüffenden Fallbeispielen macht sie für jeden nachvollziehbar, wie Kleinkinder und Erwachsene und sogar Tiere und Pflanzen auf Erdstrahlen reagieren.

„Guter Platz“ statt teurer Entstörgeräte

Bachler bietet eine beruhigende und kostengünstige Lösung für strahlenbedingte gesundheitliche Probleme an. Sie warnt ausdrücklich vor teuren und problematischen Entstörgeräten, etc. Ihr Rat lautet schlicht: Bettumstellung auf einen strahlungsfreien Platz. Sie gibt dem Laien einige typische Anzeichen an die Hand, um selbst eine Belastung zu erkennen – z.B. unerklärliche Abneigung gegen das zu Bett gehen, stundenlanges Wachliegen, Zähneknirschen, Flucht aus dem Bett oder ständige morgendliche Erschöpfung, usw.

Kernaussagen zu schweren Krankheiten und Krebs

Ein zentrales Kapitel des Buches widmet sich den chronischen und schweren Erkrankungen. Bachler räumt dabei mit dem Missverständnis auf, Erdstrahlen seien direkte Krankheitserreger wie Viren. Ihre Kernaussage zum Wirkmechanismus lautet:

  • „Um jedem Missverständnis vorzubeugen, möchte ich klarstellen, dass unterirdische Wasseradern und andere Störungen nicht Krankheitserreger im eigentlichen Sinne sind, so wie die Viren oder Bazillen, sondern dass sie die Abwehrkraft des Menschen schwächen.“

Sobald die vom Kosmos und durch gesunde Lebensweise zugeführte Abwehrkraft durch den ständigen nächtlichen Kampf gegen die Störzonen unter eine bestimmte Schwelle sinkt, übernimmt die Krankheit die Überhand,. Die Medizinerin Dr. Hilde Plenk fasste dies in einem Vortrag zusammen, was Bachler als tiefe Wahrheit ihrer eigenen Arbeit bestätigt:

  • „Bei allen, bei denen Durchuntersuchungen im Spital erfolglos blieben […] sind die tiefere Ursache der Erkrankung oft die Erdstrahlen!

Besonders eindringlich und aufrüttelnd sind Bachlers Aussagen zum Krebsproblem. Sie sieht Krebs primär als „Standortkrankheit“ und den Bodeneinfluß als den grundlegenden Faktor, zu dem meist noch ein auslösender Faktor (wie Rauchen oder chemische Einflüsse) hinzukommen muss, damit die Krankheit ausbricht. Ihre eigene, minutiös geführte Statistik bei 500 untersuchten Fällen von Zellwucherungen und Krebs brachte sie zu einer kompromisslosen Kernaussage:

  • „Alle Fälle von Zellwucherungen (auch Krebs) fand ich genau über Störzonenkreuzungen vor, dies bisher ohne Ausnahme, also zu 100 Prozent!“

Sie dokumentierte sogenannte „Krebsplätze“ oder „Krebsbetten“, an denen mehrere Menschen, die nacheinander dort schliefen (oft sogar exakt übereinander in verschiedenen Stockwerken), an Krebs erkrankten oder starben. In Übereinstimmung mit dem Krebsforscher Dr. med. Josef Issels und dem Arzt Dr. Manfred Curry richtet sie den dringenden Appell an die Schulmedizin und an jeden Patienten: Jeder Krebsoperierte braucht nach der Operation unbedingt einen störzonenfreien Bettplatz, da sonst unter Umständen alle ärztlichen Mühen vergeblich sind, weil die Teilursache nicht ausgeschaltet wurde,.

Fazit

„Erfahrungen einer Rutengängerin“ ist ein fesselndes, mutmachendes und noch immer hochaktuelles Buch. Käthe Bachler gelingt es meisterhaft, die unsichtbaren Gefahren von Wasseradern und Gitternetzen (besonders dem Curry-Netz) zu entschlüsseln. Es ist ein Plädoyer für Vorbeugung und den gesunden Menschenverstand. Wer dieses Buch liest, wird sein eigenes Schlafzimmer und das seiner Kinder mit völlig neuen, aufmerksameren Augen betrachten – und im Falle chronischer Leiden vielleicht den rettenden Entschluss fassen, das Bett zumindest mal versuchsweise einfach einmal „auf gut Glück“ umzustellen.

Lesetipps

  • Das Buch kann in der Bücherei Lembach ausgeliehen werden.
  • Käuflich kann man es aktuell nur mehr im Gebrauchthandel – z.B. bei medimops.de – käuflich erwerben.
  • Wer absolut kein Buchleser ist, kann zumindest etwas in die Materie hineinschnuppern, z.B. auf brauchbaren Homepages, wie z.B. auf jener von meinem Neffen Martin Reinthaler: https://guterplatz.info – Es gibt aber viele andere gute Homepages, die meisten werden sogar auf dieser Homepage mit Link angeführt.

Käthe Bachler

ÜBER DIE AUTORIN

geboren 1923 als neuntes Kind einer Salzburger Bergbauernfamilie (Abtenau), gestorben am 26. Juni 2019. Die Lehrerin und Rutengängerin hatte in den letzten 30 Jahren mehr als 18.000 Schlaf- und Arbeitsplätze auf ihre Strahlenbelastung untersucht. Von ihrem Buch „Erfahrungen einer Rutengängerin“ wurden mehr als 100.000 Exemplare verkauft. Zuletzt erschienen: „Das Gebet als Rettungsanker“ (2008).
Quelle Text: Residenz Verlag

Internationalität: Die Übersetzung in sieben Sprachen unterstreicht, dass es unter den vielen hunderten Büchern zum Thema nicht nur im deutschsprachigen Raum als Referenz gilt.

Absoluter Longseller: Seit dem Erscheinen der ersten Auflage Mitte der 70er Jahre ist das Interesse nie abgerissen. Dass ein Nischenthema wie die Radiästhesie 20 Auflagen über fünf Jahrzehnte hinweg erreicht, ist extrem selten.

Verkaufszahlen: Mit weit über 100.000 verkauften Exemplaren spielt Käthe Bachler in einer eigenen Liga. Zum Vergleich: Die meisten Fachbücher in diesem Bereich erreichen oft nur geringe vierstellige Auflagen.

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Bibliothek Josef REINTHALER Bildung
Verfasst am: 04.04.2026
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