
Mehr als ein Infoabend
Diesen Mittwoch wurde im GH Altendorfer das Projekt "Mut zum Frieden - Lembach26" vorgestellt. Mehr im Beitrag.
Der sehr gut besuchte Infoabend am Mittwoch dieser Woche bot ein abwechslungsreiches Programm aus Impulsvortrag, Musik und Einblicken in die geplanten Veranstaltungen.
Nach einer einleitenden Eröffnungsrede von Bürgermeisterin Nicole Leitenmüller sowie der offiziellen Begrüßung von Sponsoren, Künstler:innen, Kernteam, Communale-Leiter Martin Honzik und den Gästen startete der abwechslungsreiche Infoabend mit einem historischen Impulsvortrag von Historiker Mag. Sigi Kristöfl. Der Vortrag wurde gleich mal als „spritzig“ angekündigt – eine Bezeichnung, die angesichts der historischen Thematik durchaus neugierig machte. Tatsächlich überzeugte der Vortrag durch eine lebendige und klare Gestaltung. Kristöfl gelang es mit spürbarer Energie, gut strukturierter Aufbereitung und auch kleinen humorvollen Elementen, die komplexen Inhalte greifbar zu machen. Seine nahbare Art trug dazu bei, dass das Publikum aufmerksam folgte und zum Nachdenken angeregt wurde. Die inhaltliche Dichte und die Vielzahl an historischen Zusammenhängen machten den Vortrag zugleich zu einer intensiven Auseinandersetzung mit dem Thema – ein Anspruch, der vom Publikum mit Interesse angenommen wurde.
Die Vorstellung des Gesamtprogramms zeigte eindrucksvoll die Vielfalt und Bandbreite des Projekts. Die Fülle an geplanten Veranstaltungen und Formaten machte deutlich, wie umfassend und facettenreich „Mut zum Frieden – Lembach26“ angelegt ist. Gerade diese Mischung aus unterschiedlichen Zugängen und Perspektiven weckt Neugier und macht Lust darauf, die einzelnen Programmpunkte aktiv mitzuerleben. Lange dauert es ja nicht mehr: Am Samstag, 16. Mai startet das Projekt ganz offiziell mit der Eröffnung der communale oö. Ein besonderer Dank galt den exklusiven Sponsoren, die das Projekt überhaupt erst ermöglichen und durch ihre Anwesenheit bei der Veranstaltung Wertschätzung zum Ausdruck brachten.
Musikalisch wurde der Abend von Vroni und Hans Falkinger – den Stritzlmühnas – begleitet, die ganz pur mit zwei Stimmen und Gitarre den thematischen Bogen eindrucksvoll mit ihren Beiträgen ergänzten. Die Auswahl der Lieder – darunter unter anderem ein Stück aus dem 18. Jahrhundert über das Leben der Bauern sowie ein Lied über die Freiheit des Denkens – fügte sich stimmig in den Abend ein. Besonders das abschließende Gstanzl, eigens für diesen Anlass verfasst, griff aktuelle Entwicklungen in der Landwirtschaft auf und zeichnete zunächst nachdenkliche Töne, bevor es mit einem hoffnungsvollen Ausblick endete und das Publikum in positiver Stimmung in den Abend entließ.
Das große Interesse des Publikums war sehr erfreulich. Gleichzeitig wurde deutlich, dass es neue Formate und Zugänge braucht, um auch ein jüngeres Publikum noch stärker anzusprechen. Die kommenden Veranstaltungen – vom Eröffnungswochenende bis zum LandLaut-Wochenende – bieten dafür beste Gelegenheiten und laden dazu ein, das Programm hautnah zu erleben. Und eines steht fest: Die Vielfalt sorgt dafür, dass wirklich jede Altersgruppe fündig wird.
© Bernhard Baumüller







