
Ein Tag voller Geschichte, Handwerk und .. Bier
FC Raiden Ausflug nach Aigen
Um 7.45 Uhr ging es beim Heizwerk Lembach los: 25 Mitglieder des FC Raiden machten sich mit dem Hainzl-Bus auf den Weg nach Aigen-Schlägl. Dort wartete ein dichtes Programm – und gleich vier Führungen an einem einzigen Tag.
Erste Station war das Hausmuseum der Familie Jauker. Gemeinsam mit Herrn Kurt Schopper ging es zu Fuß vom Spar Jauker zum Museum. Bei seiner Führung gab es viel Interessantes über das frühere Leben und Arbeiten zu erfahren – anschaulich und mit vielen Geschichten, die man in einem gewöhnlichen Museum wohl kaum zu hören bekommt.
Anschließend stand der Stiftsmeierhof auf dem Programm. Auf rund 900 Quadratmetern wird dort das bäuerliche und handwerkliche Leben des Bezirkes Rohrbach dargestellt. Auch der Böhmerwald, die Wasserscheide und der historische Schwemmkanal sind Teil der Ausstellung. Wieder übernahm Kurt Schopper die Führung und verstand es, die vielen Exponate lebendig zu vermitteln.
Danach wurde es – zumindest für die Bierfreunde unter den Ausflüglern – besonders interessant: In der Brauerei Schlägl stand eine Führung mit Bierverkostung auf dem Programm. Dabei wurde nicht nur einiges über die Brautradition des Stiftes erzählt, sondern natürlich auch das eine oder andere Bier verkostet. Ein kleiner Wermutstropfen blieb allerdings: Der „Schorsch Bock“ war noch nicht zu haben – den gibt es erst zu Weihnachten. Schorsch (alias Georg Meisinger) muss sich also noch etwas gedulden, um „sein“ Bier verkosten zu können. 😉
Zum Mittagessen ging es anschließend in den Stiftskeller, wo sich die Gruppe für den nächsten Programmpunkt stärken konnte. Aber viel Zeit zum Zurücklehnen blieb nicht. Eine rund eineinhalbstündige Führung durch das Stift Schlägl wartete bereits. Die Teilnehmer bekamen dabei einen Einblick in die beeindruckende Geschichte und die zahlreichen Sehenswürdigkeiten der Stiftsanlage. Was es innerhalb der alten Mauern alles zu entdecken gibt, dürfte so manchen überrascht haben.
Nach vier Führungen, vielen Eindrücken und entsprechend viel Bewegung war schließlich eine gemütlichere Station angesagt: Um 16 Uhr wurde die Gruppe im Café Jauker erwartet. Dort gab es eine reichhaltige und – wie schon beim Mittagessen – sehr schmackhafte Jause.
Um 17 Uhr hieß es dann wieder einsteigen und zurück nach Lembach. Der Hainzl-Bus brachte die Ausflügler sicher nach Hause – mit einer Heizung, die ihre Aufgabe offenbar besonders ernst nahm, und einem Motor, der akustisch ebenfalls nicht gerade im Energiesparmodus unterwegs war.
Ein kleines Detail am Rande: Für die Besucher war sogar ein Fass Bier bereitgestellt worden. Trotz des intensiven Programms blieb davon allerdings etwas übrig – offenbar hatte der Tag noch mehr zu bieten als nur Bier.
Vier Führungen an einem Tag waren zwar ein ordentliches Programm, aber langweilig wurde es trotzdem nicht. Der Ausflug des FC Raiden bot eine gelungene Mischung aus regionaler Geschichte, bäuerlichem Leben, Handwerk, Braukultur und Stiftsgeschichte.
Ein besonderer Dank gilt Obmann Thomas Gierlinger bzw. dem Vorstand des FC Raiden, die diesen abwechslungsreichen Ausflug zusammengestellt haben. DANKE.













