
HECK und WOGE im Dialog
Diesen Fr, 21.8. findet die zweite Vernissage mit anschließender Lesung und Musik statt. Mehr im Beitrag.
Der erste 2er-Ausstellung im Kunsthaus ist bereits beendet (einen Nachbericht gibt es hier: https://www.lembach-online.at/2026/08/erfolgreicher-vernissage-auftakt/) und dieses Wochenende findet bereits die zweite Vernissage statt. Die Ausstellung dauert bis 6. September. Der Eintritt ist FREI!
Die zweite Vernissage mit Kunstwerken von Gerhard Wöß und Hermann Eckerstorfer findet am Fr, 31. Juli statt. Nach der offziellen Ausstellungseröffnung um 19 Uhr gibt es im Tanzcafé eine Lesung von Gabi Kreslehner und Musik von Pianist Andreas Neubauer. In diesem Beitrag gibt es mehr Infos über die teilnehmenden Kunstschaffenden.
Seit Gymnasiumszeiten in Rohrbach freundschaftlich und künstlerisch verbunden zeigen sie erstmals als Duo ihre Werke in dieser Ausstellung.
Gerhard Wöß
Gerhard Wöß (geb. 1954) ist ein großer „Landschaftsverdichter“ und „Landschaftssucher“. Wie ein roter Faden durchzieht sein Oeuvre ein unbändiger Forscherdrang nach der letztgültigen Antwort auf die Frage: Was ist Landschaft? Was kann Landschaft sein? Wie entstehen Landschaften? Als bevorzugtes Material verwendet er dafür Fett, Graphitpulver, Leinölfirnis, Tusche undAcryl auf Leinwand, Papier oder Holz. Er schafft damit in beeindruckender Zeichen- und Symbolsprache Kunstwerke, die uns dazu einladen, ja geradezu auffordern, über etwas nachzudenken, das wir so selbstverständlich annehmen, als gegeben hinnehmen. Der Zeichner Wöß zeigt uns die Landschaft nicht als Abbild ihrer selbst, sondern wie sich Landschaft als eine Idee, eine Erinnerung oder als Gedanke formt und zusammensetzt. Für die „communale oö“ mit dem Thema „Mut zum Frieden“ hat Gerhard Wöß den Werkzyklus „Dunkle Wolken zogen über das Land. Dunkle Wolken ziehen über das Land“ geschaffen. In der Ausstellung sind alle Arbeiten dieser Serie zu sehen. Weiters sind Werke aus den Serien „Landschaftserinnerungen/Böhmerwaldgeschichten“, „Alltagsästhetik/Lichtbilder“ und „Wie Landschaften entstehen“ ausgestellt.
Hermann Eckerstorfer
Hermann Eckerstorfer (geb.1952) ist Bildhauer, Maler und Kulturarbeiter. Er ist in vielen Techniken zuhause. So entstehen Bilder in Mischtechnik, Acryl und Papierschüttungen ebenso wie Skulpturen aus Holz, Eisen und Stein.
„Wenn ich die Holzstücke bearbeite, sehe ich meine Aufgabe darin, die Vorgaben der Natur deutlicher zu machen und so wenig wie möglich an der ursprünglichen Gestalt zu verändern, das heißt, Grundstrukturen herauszuarbeiten und außergewöhnliche Teile zugunsten der Gesamtkomposition hervorzuheben. Die Skulpturen ordnen sich sozusagen den natürlich gewachsenen Formen unter. Und dennoch suche ich in der Auseinandersetzung mit dem Material immer wieder neue Wege, den totgesagten Holzformationen Leben einzuhauchen und ihnen neue Ursprünglichkeit zu verleihen. Die verschiedenen Farb- und Raumstrukturen, die beim Schleifen und Einölen erst richtig sichtbar werden, sind ein besonderes Sinnerlebnis. Mit jedem Schliff kommt auch ein bisschen mehr von der „innersten Form“ zum Vorschein, die es freizulegen gilt. Aus jeder Perspektive entdecke ich dann neue Gestalten und Figuren – und gerade diese plastischen Werte möchte ich dem Betrachter durch meine Bearbeitung näherbringen.“ Neben Holzskulpturen sind auch Reliefs und Acrylbilder zu sehen. Ein Raum ist Anton Bruckner gewidmet.
Lesung und Musik im Tanzcafé
Die Autorin Gabi Kreslehner (geb. 1965) liest aus ihrem Buch „Wer wir geworden sind“ – eine Familiengeschichte über Glück, Verlust und Zusammenhalt im 20. Jahrhundert. Die Autorin und Lehrerin lebt mit ihrer Familie in Ottensheim a. d. Donau. Sie schreibt für Jugendliche und Erwachsene und engagiert sich in zahlreichen Literatur- und Theaterprojekten mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen.
Musik kommt von Pianist, Komponist und Kulturvermittler Andreas Neubauer (geb. 1959), der als Interpret mit unterschiedlichen Ensembles auf der Bühne steht. Der Schwerpunkt in seinen Kompositionen und Arrangements liegt in der Verbindung von sogenannter „klassischer“ Musik hin zu Jazz- und U-Musik.
Zeitplan
Einlass: 18:30 Uhr
Vernissage: 19 Uhr (Kunsthaus)
Lesung und Musik: 20 Uhr (Tanzcafé)
Eine Übersicht über alle Kunsthaus Veranstaltungen gibt es in folgendem Beitrag: https://www.lembach-online.at/2026/05/veranstaltungen-im-kunsthaus/
Öffnungszeiten
Samstag und Sonntag, 14–17 Uhr sowie nach telefonischer Vereinbarung, Kontakt: Andrea Zaglmair, +43 676 4302350, zaglmair.andrea@gmail.com – auch Führungen sind nach Vereinbarung möglich!




















